Tapetenwechsel

Wie angedroht musste Frieder wieder weichen – wenn er auch demnächst nochmal Thema werden wird.
Denn Weihnachtszeit heisst ja auch, dass dieser Blog entsprechend tapeziert wird  – was dieses Mal  auch bedeutet hat, dass ein anderes Basis-Theme (Ubik) her musste, denn mit dem alten (Toujours) liess sich das nicht so realisieren, wie ich es  das vorgestellt hatte: Noch nicht ganz fertig, denn an ein paar Schrauben muss ich noch drehen, aber schon mal präsentabel und darf deshalb bleiben bis zum 6.Januar 🙂

Alles wie gehabt

Nun ist also klar, wo der Hase im Pfeffer liegt  und im Grunde könnte ich diesen Beitrag genauso betiteln wie den, den ich vor etwas mehr als drei Jahren schrieb:

Es hätte schlimmer kommen können

Denn genau das gleiche ist passiert.
Wieder ist  ein Bypass zu, diesmal der auf der linken Seite. Und wieder ist es so, dass es realistischerweise kaum eine andere Möglichkeit gibt, als mit Infusionen, Schmerzmitteln und Gehtrainig zu versuchen, zurück zuf halbwegs erträglichen Laufstrecken zu kommen.
Denn einen erneuten Bypass zu legen könnte zwar möglicherweise kurzfristig helfen, würde aber die Lage deutlich verschlechtern, falls der dann auch wieder zu geht. Womit man durchaus rechnen muss, denn die Lebensdauer dieser Art von Bypässen beträgt in der Regel nicht mehr als vier bis sieben Jahre….
Es war also zu erwarten, was da nun passiert ist.

Immerhin – und auch da gleicht die aktuelle Lage der von vor drei Jahren – ist auch diesmal die Blutversorgung des Beines durch die Kollateralen, also die Oberflächen-Arterien so gut, dass mein Fuss nicht gefährdet ist, sondern lediglich die Lauffähigkeit eingeschränkt.

Nicht schön, aber dennoch besser als das, was es gestern auszuschliessen galt:
Einen Verschluss in höheren Regionen des Beines oder gar in der grossen Becken-Arterie.

Und so ist also jetzt auch klar, wie es weiter geht:
In den nächsten Tagen werde ich nochmal geplant ins Kankenhaus gehen, eine Infusionstherapie bekommen und mich anschliessend wieder in den Kreisverkehr begeben, wie auch vor drei Jahren schon mal. Möglicherweise auch mit einer Wiederholung in ein paar Wochen.
Eine Aufnahme gestern war ja nicht wirklich möglich, nachdem ich nach sieben Stunden Wartezeit in der Notaufnahme wahrscheinlich nur ein Bett auf dem Flur bekommen hätte.
Darauf habe ich lieber dankend verzichtet, denn der Zeitgewinn von ein paar Tagen hätte die damit verbundenen Unbequemlichkeiten nun wirklich nicht aufgewogen.
Dann lieber geplant und in Ruhe….

Offen ist jetzt aber noch die Frage, wie sich mein Arbeitgeber dazu stellen wird, wenn ich wieder ein paar Monate ausfalle.
Denn es steht ja noch eine Verlängerung meines Arbeitsvertrages aus, der ursprünglich so geschlossen war, dass er mit dem Monat meines sechzigsten Geburtstages endet -also Ende Dezember. (Das meinte ich, als ich neulich schrieb, dass einiges in die Schwebe geraten ist)
Darüber wird noch zu reden sein und ggf. auch eine andere Lösungsmöglichkeit zu suchen, wenn klar ist, ob und wann ich wieder arbeitsfähig bin.
Falls nicht, wird wohl auch das Thema Rente zur Diskussion stehen.

Aber schaunmermal.

Im Augenblick bin ich jedenfalls ganz zuversichtlich, dass sich auch da ein Weg findet.
So oder so.
Insofern war es auch gut, gestern Klarheit bekommen zu haben und zu wissen, wie nun die nächsten Schritte sein werden. Nicht leicht, aber zu bewältigen.
Und auch gut, dass ich dieses mal nicht alleine hier in Hamburg hocke, sondern dass meine Liebste mich begleiten und ggf. mit sanftem Nachdruck in den Kreisverkehr schicken wird, wenn es mir selbst  an Motivation mangelt.

Also werde ich mich heute mal um ein Bett im Krankenhaus bemühen und  – wenn das geklärt ist – nochmal bei meinem Doktor aufschlagen, um mit ihm das Weitere zu besprechen. Und nächste Woche dann das Gespräch mit meiner Firma suchen um auch hier schon etwas Klarheit zu bekommen.

Wie gesagt:
Es hätte schlimmer kommen können.

Drops lutschen

So langsam nähert sich meine Bilderschubserei ihrem Ende.
Immerhin bin ich jetzt schon mal in Polen angelangt, was das angeht.
Noch fünf Galerien, die erstellt werden wollen – und dann ist der Drops gelutscht.

Aprospos Polen:

Da muss ich ja hier auch noch die letzten Teile der Reiseberichte schreiben. Schliesslich wollen wir ja bald schon wieder in Urlaub fahren. Wieder in den Osten, wenn auch nicht ganz so weit.
Die Bleibe ist jedenfalls schon gebucht….
Und ja, ich freue mich auf den Darss 🙂

Und aprospos Drops:

Die werde ich mir wohl besorgen müssen, denn seit zwei Tagen plagt mich zunehmend Heiserkeit und die Stimme geht weg. Wo das nun wohl wieder dran liegt…
Singen fällt jedenfalls erst mal aus :-/

Mia Ned!

Am Sonntag wird es sicher spannend!

Deshalb ist jetzt schon klar, dass bei uns ab 18:00 Uhr mal wieder zwei Fernsehprogramme parallel laufen werden, um ja keine Hochrechnung zu verpassen.
Schliesslich wird die Bayernwahl wohl drastische Veränderungen in diesem politisch doch relativ stabilen Bundesland bringen. Zuungunsten der bisherigen Regierungspartei, die sicher nicht mehr alleine regieren kann.
Wobei die letzten Umfragen sogar ein Bündnis ganz ohne die CSU möglich erscheinen lassen, wenn die Anderen sich zusammen raufen könnten.
Was aber eher unwahrscheinlich erscheint.
Immerhin wird wohl kaum etwas ohne die Grünen gehen – und das freut mich sehr.

Weniger erfreulich, dass vermutlich auch die Kackblauen im Bayrischen Landtag sitzen werden, wenn auch weniger stark, als sie im Bundestag vertreten sind….

Dass Wahl-„Propaganda“ nicht langweilig sein muss, beweist dieses Video, dass eine Zusammenarbeit von gut hundert bayrischen Künstlern (Künstler mit Herz) darstellt und sich kritisch mit dem Wahlprogramm der Kackblauen auseinandersetzt.

Wobei der Begriff „Propaganda“ hierfür ja nicht wirklich zutrifft, so humorvoll und doch nachdenkenswert, wie es gemacht ist. Irgendwie typisch bayrisch und auf seine Art möglicherweise ein Vorbild für ähnliche  – bundesweite -Kampagnen?
So rasant, wie der Clip sich gerade im Netz gerade verbreitet, wird er hoffentlich helfen, die kackblaue Partei in Bayern noch unter die zehn Prozent zu drücken, die die letzte Umfragen für sie ausweisen 😎

Schaumermal.

Spannend wird auch sein, was nach der Wahl passiert, wenn die mühsam gehaltene Fassade der CSU zerbrechen wird. Das wird vermutlich Auswirkungen bis nach Berlin haben, wo der Stuhl der Parteivorsitzenden im Heimatministierium steht.
Wenn Seehofer fällt, wird es dieses Ministerium möglicherweise auch nicht mehr geben, dass alleine ihm zu Ehren vor ein paar Monaten erst eingerichtet wurde.
Und fallen wird er, wenn die Basis der CSU seinen Kopf fordert….
Genau wie Söder, den er mitreissen wird.

Kleines Schmankerl am Rande:
Da hat sich doch allen Ernstes der Herr Stoiber zu Wort gemeldet – der  Ex-Ministerpräsdent mit dem Bahnhof.
Der behauptet nun, das bayrische Dilemma läge alleine an den vielen zugereisten Deutschen – immerhin eine Million in den letzten zehn Jahren. Die würden nämlich nicht verstehen, wie bayrische Politik  – also die der CSU -funktioniert….

Nachtarbeit I

wie immer, wenn ich Spätdienste habe, brauche ich eine Weile um „runterzukommen“. Gleich ins Bett ist dann nicht, denn da könnte ich ohnehin  nur auf-und-ab-wandern.
An Schlaf ist jedenfalls nicht sofort zu denken.

Was aber auch nicht weiter schlimm ist – ich kann ja am nächsten Tag (also morgen...äh, heute) ausschlafen. Und bis ich die nötige Bettschwere habe kann ich mich auch sinnvoll beschäftigen – beispielsweise damit, noch ein wenig an meinem neuen Blog zu basteln, der langsam aber sicher seiner Fertigstellung entgegen sieht.

Das Design steht, die Tapeten hängen, Beiträge und Bilder sind bis einschliesslich vorgestern importiert, der DSGVO ist auch Genüge getan – also das meisste ist erledigt.
Nur ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, wie z.B. eine Blogroll ( die WP eingespart hat) und etwas Feinschliff am dem einen oder anderen Widget.
Aber dann kann es losgehen!

Denkbar also, dass heute im Lauf des Tages hier dann ein Schild hängt, dass den vollzogenen Umzug verkündet.

Schaunmermal.

Aber vorher muss ich doch noch ein wenig schlafen.

Umzugsvorbereitung

Die Domain ist gebucht, WordPress installiert und mit den nötigstens Plug-Ins ausgestattet, die Tapeten kleben auch schon (wieder die gleichen, weil mir das Theme nach einigen Anpassungen jetzt wirklich gut gefällt)…. also kann der Blog-Umzug in den nächsten Tagen starten, wenn die restlichen Vorbereitungen abgeschlossen sind.
Erste Tests auf einer Probeinstallation waren jedenfall ganz erfolgreich.
Und ab dem Tag X – vermutlich Mittwoch oder Donnerstag, wenn meine Spätdienste abgeleistet sind – geht es dann unter neuer Adresse weiter: Bis dahin werde ich aber hier noch für ein wenig neuen Kontent sorgen…

Schlafzimmerengel

Da werden wir wohl in der nächsten Zeit mal den Gang zum Möbelschweden antreten müssen, um den passenden Rahmen für diese Dame zu erwerben, die sich nun, fein eingerollt auf dem Weg von Krakau zu uns befindet.Denn schliesslich soll sie mit in unser Schlafzimmer einziehen, um in Zukunft Engelstatt an uns zu vertreten.
Ein paar Tage wird es zwar noch dauern, denn die Reise ist ja lang, also Zeit genug, den nötigen Einkauf zu tätigen …

Unvermeidlich

Manchmal fügt es sich ja, dass man eine Überschrift gleich für mehrere Beiträge verwenden könnte. So wie bei dieser hier – ergaben sich doch heute im Lauf des Tages gleich mehrere Themen, die man alle mit der gleichen Überschrift abhandeln  – bzw. unter dieser Überschrift in einem Beitrag zusammenfassen könnte.
Und genau das werde ich nun machen:


Unvermeidlich scheint es, dass mein erster Arbeitstag nach dem Urlaub gleich ein dickes Plus für mein Überstundenkonto bringt. Das war immer so und folglich heute auch nicht anders, obwohl eigentlich am Anfang des Tages nur ein ganz normaler Frühdienst mit gerade mal acht Stunden auf meinem Plan stand.
Woraus dann am Ende des Tages ein etwas „kastrierter“ Doppeldienst wurde und sich statt der  geplanten acht Stunden fast elf Stunden  auf meinem Stundenzettel fanden.
Jedenfalls nicht weiter  verwunderlich, weil der Krankenstand in der Firma immer noch recht hoch ist nach der hohen Arbeitsbelastung der Kollegen in den letzten Wochen.
Und logisch, dass wir „Urlaubsrückkehrer“ als erste gefragt wurden, ob wir was zusätzlich übernehmen könnten.
Trotzdem hat dieser erste Arbeitstag nach drei Wochen richtig Spass gemacht und ich habe mich riesig drüber gefreut, wie liebevoll ich von meinen Kollegen und meinen Kunden empfangen wurde.


Unvermeidlich auch, dass die momentan (wann eigentlich nicht?) katastrophale Hamburger Verkehrslage mich auf dem Heimweg auch wieder mal im Stau hat stehen lassen und für die siebzehn Kilometer mehr als eine Stunde Fahrzeit gekostet hat.


Unvermeidlich –  fast wie  erwartet – dass ich morgen mal persönlich bei DHL vorbei gucken muss, um die Schweinerei abzuholen, die in Zukunft unser Schlafzimmer zieren wird:Denn natürlich hat es mit  der Zustellung an meinen Wunschnachbarn mal wieder nicht geklappt – obwohl es positiv anzumerken gilt, dass wenigstens eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten war.


Unvermeidlich weiterhin, angesichts der Chemnitzer Ereignisse  wenigstens ein mal im Leben auf unseren Aussenminister zu hören und vom Sofa hochzukommen, wenn unsere Postings der letzten Tage nicht nur der eigenen Seelenhygiene dienen –  wie die Beste aller Ehefrauen gestern etwas zweifelnd anmerkte – und die Hashtags in unseren Blogs nicht nur Lippenbekenntnisse sein sollen. Denn sonst würde diese bittere Karrikatur wohl ebenso bittere  Realität werden: Also geht es am Mittwoch ganz sicher nochmal auf die Strasse für uns, Überstunden hin oder her

Übrigens: der Maas gefällt mir momentan immer besser. Wenigstens einer, der klare Kante macht.


Unvermeidlich demzufolge auch, dass im Hause Momo gerade der Livestream des Konzertes in Chemnitz läuft und wir uns mehr als nur ein bisschen darüber freuen, dort über 50.000 Menschen zu sehen, die sich nicht nur der kostenlosen Musik wegen auf die Reise gemacht haben, sondern dort sind um zu zeigen:

#wirsindmehr

Das sind die Zeichen, die man gegen das braune Völkchen setzen muss, das meint, hier das Volk zu sein!


Unvermeidlich zum letzten deswegen auch, dass ich mich heute nicht wie geplant nochmal an die Fortsetzung meiner Reiseberichte mache.
Denn schliesslich will ich wenigstens heute Abend in Ruhe ein paar Stunden mit der Liebsten auf dem Sofa verbringen, wenn wir schon Mittwoch darauf verzichten müssen.
Stundenlang vorm Computer hocken ist da nicht….


Und falls jetzt jemand seinen Senf zu meinen Geschreibsel geben will, wird es für sie/ihn unvermeidlich sein, sich eines – oder mehrere- Them(a)(en) auszusuchen, wenn er nicht zu allen etwas tippslen will. 😎

Unbedingt !

Für mich das beste Transparent vorhin bei der Demo: Es war gut, dass wir dabei gewesen sind, zusammen mit über 16.000 anderen Menschen.
Alleine wegen des Gefühls, dass nicht nur wir der Meinung sind, den Geschehnissen in Chemnitz etwas engegen setzen zu müssen, sondern dass es hier in Hamburg eine wirklich grosse Gruppe gibt, die es ähnlich sieht. Und das beruhigt mich sehr.
Deshalb steht wohl auch die nächste Demo gleich am nächsten Mittwoch auf den Plan. Diesmal, um den Braunbratzen Paroli zu bieten, die dann wieder auf sich aufmerksam machen wollen.

Und nun hoffe ich, dass ich heute Nacht endlich mal wieder gut schlafe und mir nicht die Gedanken den Schlaf rauben, die mich die letzten Nächte umgetrieben haben.

Unheimlich

Nein, ich mag da gerade nicht mehr hin gucken.
Aufgestanden, Facebook aufgemacht, nur über das braune Gesocks gelesen, dass sich gestern wieder unter dem steinernen Kopf in Chemnitz versammelt hat und festgestellt, dass sich fast nichts anders mehr in meiner TimeLine findet.
Als ob alle Welt nur noch diesen peinlichsten aller „Trauerzüge“im Kopf hätte als, der je stattgefunden hat – und nun darauf starrt in einer Art „Faszinazion vom Bösen“ wie das sprichwörtliche Kaninchen auf die Schlange.Während die Liebste das Geschehen in Sachsen tapfer verfolgt, ist das für mich gerade mal wieder zu viel.

Ich mag die Bilder nicht mehr sehen von nackten, in die Kamera gehaltenen Hintern, zu Hitlergrüssen gehobenen Armen, und den dunkel gekleideten, tätowierten Idioten, die absolut nichts von dem begriffen haben, was die deutsche Geschichte ausmacht und erst recht nicht davon, was der Herr im Sinn hatte, unter dessen Denkmal sie sich da versammeln. Genauso wenig wie die Scheinheiligkeit der Schlipsträger von der kackblauen Partei, die sich nicht entblödeten, iher Veranstaltung „Trauermarsch “ zu nennen und mit der weissen Rose ein Symbol des Widerstandes gegen Hitler vor sich her zu tragen, das ihnen und ihrer politischen Einstellung keinesfalls zukommt.

Immerhin ist es wohl weitgehend friedlich geblieben gestern in Chemnitz , dank massivem Polizeiaufgebot, was ja auch gut ist. Jedenfalls, solange man den offiziellen Polizeibericht mit dem vergleicht, was eine Woche vorher passiert ist….

Aber dennoch hat der Tag eine neue Dimension des Umfangs rechter Unterwanderung – zumindest in Teilen der ehemaligen DDR – gezeigt:
Gab es doch einen offenen und  gut dokumentierten Schulterschluss zwischen der -ach so Bügerlichen! – AfD und den extremeren und gewaltbereiteren Nazi-Vereinigungen. Plötzlich standen der Höcke  – (Einpeitscher der Kackblauen) und der Bachmann von Pegida fast unmittelbar nebeneinander, umgeben von einem bunten Gemisch aus AfD-Bonzen und tätowierten Kuttenträgern und ganz offenbar ohne jegliche Berührungsängste.
Insoweit nehme ich den  feinen AfDlern auch nicht mehr ab, dass sie sich klar von den schwarz-braunen Horden distanzieren wollen, die zum guten Schluss einen Grossteil der Teilnehmer der von der AfD anberaumten Heuchelversantaltung waren.
Und ich frage mich, ob das nicht eventuell vorher schon so geplant war.
Nicht verwunderlich allerdings, dass Herr Seehofer entgegen der Mehrheit der Bevölkerung eine Beobachtung der Kackblauen durch den Verfassungsschutz weiter nicht für nötig hält. Schliesslich will man sich es ja nicht mit einem möglichen Koalitionspartner nach der Bayernwahl verderben.

Traurig, dass die rechte Bagage gestern in Chemnitz in der Überzahl war, selbst wenn es den Gegendemonstranten gelungen ist, ihre Veranstaltung nachhaltig zu stören  und zu blockieren.

Aber tröstlich, dass am morgen unter dem grossen Bronzekopf mit einem Konzert – für das sogar der Bundespräsident  auf seiner Facebook-Seite wirbt – wohl eine deutlich höhere Zahl von Menschen in Chemnitz zeigen wird, dass sie die Einstellung der rechten Bande nicht teilt.
Immerhin gibt es alleine auf Facebook dafür schon fast 25000 Zusagen und die Erfahrung zeigt, dass damit wohl noch deutlich mehr Teilnehmer dort zusammenkommen und ein eindrucksvolles Bild davon geben werden, was dieser Hashtag bedeutet (der sich gerade auch auf Facebook in Windeseile verbreitet) :Ein Konzert übrigens, zu dem ich gerne gefahren wäre, wenn es sich zeitlich hätte einrichten lassen.
Da das aber nicht geht, bleibt wenigstens, diesen Hashtag auch über unsere Blogs zu verbreiten und damit unsere Solidarität zu zeigen – verbunden mit der Einladung, die entsprechende Bilddatei herunterzuladen und weiter zu verbreiten.
Einfach Rechtsklick auf das folgende Bild, -> speichern unter -> und dann im eigenen Blog hochladen und einbinden.In diesem Sinne Euch allen einen schönen Sonntag – wir werden ihn nutzen, um ebenfalls auf die Strasse zu gehen, wenn auch in einer etwas anderen Angelegenheit, zu deren Gelingen es auch darauf ankommt, dass möglichst viele Menschen teilnehmen.