Gedreht und gewendet

Der Blick aus dem Küchenfenster lässt eigentlich nur eine Feststellung zu: Es ist Badewannenwetter!

Womit wir mal wieder bei einem Problem sind, an dem sich auch in sechs Jahren nichts geändert hat:Ich bin zu lang – oder die Wanne zu kurz!
Egal, wie man es auch dreht und wendet – so passt das nicht.
Entweder die Beine liegen im Warmen, dann sind die Schultern und Oberarme kalt – oder es ist umgekehrt und die Knie frieren.
So kann es einfach nichts werden mit dem Badevergnügen…

Schade, es hätte mir so gut gefallen, mal eine Runde im warmen Wasser zu liegen.
Bleibt also wieder nur die Dusche, um mich aufzuwärmen..

Terra incognita

Damals war ich noch abenteuerlustig.

Es war ja auch noch was relativ Neues für mich, quer durch Deutschland zu reisen, um die Liebste am ersten Ort ihrer Welttournee zu besuchen…
Und so nahm an diesem Tag – heute vor fünf Jahren  – meine Leidenschaft für ein entschleunigtes Reisen abseits der üblichen Routen auf der Autobahn ihren Anfang und wurde in den folgenden Jahren zum Running-Gag im Freundeskreis, der immer wieder im liebevoll-lästerlichen Versprechen gipfelte, mir einen „Feldwege-Atlas“ zu schenken.
Müssig zu erwähnen, dass ich diesen speziellen Atlas nie bekommen habe, obwohl sich in der Folge meine Leidenschaft für die Landfahrerei  mehr und mehr manifestierte und fast schon neurotische Züge annahm.

Synonym dafür wurde ein kleiner Ort in der Magdeburger Börde, einsam mitten im Naturschutzgebiet am Mittellandkanal gelegen – Piplockenburg, der aufgrund meiner „Eskapaden“ im Freundes-und Bekanntenkreis doch eine gewisse Berühmtheit erlangte, so dass damals in meinem Kopf der Plan reifte diesen Ort noch einmal – möglichst bei Tageslicht – zu besuchen 🙂
Alleine schon aus nostalgischen Gründen – aber auch, weil mich im Lauf der kommenden Monate der Gedanke durchaus gereizt hat die Gegend dort noch genauer zu erkunden.

Dazu ist es aber leider nie gekommen, obwohl es während der „Leipziger Zeit“ die Gelegenheit durchaus gegeben hätte. Immerhin führte meine Standard-Route zur Liebsten nur knapp zwanzig Kilometer daran vorbei….
Dumm halt nur, dass sich zu dieser Zeit die Abenteuerlust schon etwas abgenutzt hatte und nicht mehr der Weg, sondern das Ziel das Ziel war – und die Fahrerei sich mehr als lästiges Übel denn als Lustgewinn erwies.
Landstrasse gefahren bin ich zwar zu der Zeit auch, aber mehr aus praktischen Erwägungen heraus….

So wird Piplockenburg wohl ein Ort bleiben, dem, obschon da objektiv betrachtet wohl nicht viel zu sehen ist, auch weiter eine gewisse Mystik innen wohnen wird.
Zumal auch kein Grund mehr besteht,  auch nur in die Nähe dieses Ortes zu kommen.
Denn das Fernbeziehungsleben ist ja vorbei – zum Glück….

Was nicht heisst, dass es jetzt keine Abenteuer mehr gibt und nichts Unbekanntes mehr vor mir – vor uns  – liegt.
Im Gegenteil!

Nur werden diese Abenteuer ganz anderer Natur sein und wohl massgeblich davon geprägt, was die ärztlichen Bulletins der nächsten Wochen ergeben.

Schaumermal, welche Umwege und Entschleunigungen sich daraus dann ergeben…..

Drops lutschen

So langsam nähert sich meine Bilderschubserei ihrem Ende.
Immerhin bin ich jetzt schon mal in Polen angelangt, was das angeht.
Noch fünf Galerien, die erstellt werden wollen – und dann ist der Drops gelutscht.

Aprospos Polen:

Da muss ich ja hier auch noch die letzten Teile der Reiseberichte schreiben. Schliesslich wollen wir ja bald schon wieder in Urlaub fahren. Wieder in den Osten, wenn auch nicht ganz so weit.
Die Bleibe ist jedenfalls schon gebucht….
Und ja, ich freue mich auf den Darss 🙂

Und aprospos Drops:

Die werde ich mir wohl besorgen müssen, denn seit zwei Tagen plagt mich zunehmend Heiserkeit und die Stimme geht weg. Wo das nun wohl wieder dran liegt…
Singen fällt jedenfalls erst mal aus :-/

Tapetenwechsel

Und dieses mal gleich doppelt.

Der alte Blog bekommt jetzt was bleibendes, neutrales und der neue ein Bild, dass bei unserem ersten Besuch in Stettin im letzten Jahr enstanden ist: Genauer gesagt, am südlichen Ende des Stettiner Boddens mit Blick auf die Insel  Wollin.
Der Besuch fand zwar im Frühjahr statt, aber das sieht man auf dem Bild ja nicht 🙂

Und nun mache ich die Kommentare hier zu, damit ich die restlichen Daten auf den neuen Blog übetragen kann und nichts verloren geht.
In ein, zwei Stunden geht es dann drüben weiter 🙂

Ungeduldig I

Dann kann ich ja den roten Teppich ausrollen, und schon mal für einen kleinen Begrüssungsimbiss sorgen, denn sie werden sicher hungrig und durstig sein nach der zehn Tage langen Reise im dunklen Karton: Die beiden liebenswerten Alten <3
Weg gekauft von ihrem gemütlichen Schaufensterplatz, werden sie in Zukunft bei uns wohnen als ganz besonderes Andenken an unsere Urlaubstage in Polen und an Kolberg, wo wir sie entdeckt und uns in sie verliebt haben.
Sicher hätten sie auch bequemer reisen können und nicht den langen, mühsamen Umweg über Strykow in Polen und Neuenstein in Deutschland nehmen müssen, wenn wir uns in Kolberg direkt entschieden und ein wenig mehr Geduld gehabt hätten. Auch das hin und her mit der von uns  falsch angegebenen Versandadresse hätten wir ihnen dann wohl erspart..

Aber nun wird alles gut:pui2
Die Beiden sitzen schon im Auto und sind auf dem Weg zu uns!
Gut dass ich heute frei habe um sie direkt in Empfang nehmen zu können.
Nun bliebt nur noch die Frage zu klären, wo sie ihren Ehrenplatz bekommen werden  und wie ihre wirklichen Namen sind.
Denn bei Piotr und Iwonka wird es wohl nicht bleiben, den Namen, die wir ihnen unbekannterweise gegeben haben, weil wir sie noch nicht persönlich kennen lernen durften.

Aber  das wir werden sehen, wenn sie hier sind und wir uns beschnuppert haben.
Darauf freue ich mich wirklich – gleich ist es soweit!

Und bis dahin werden die Liebste – im Büro – und ich – hier zuhause – das Livetracking im Auge behalten, damit nicht noch was passiert….

Unterwegs XI

Gut – und vor Allem: lecker  – gesättigt sind wir dann noch ein Stück an der Motlawa entlang unterwegs gewesen und haben die heimelige Abendstimmung  und die schöne Atmosphäre auf uns wirken lassen. Zusammen mit den vielen anderen Menschen, die da auch noch unterwegs waren, offenbar genauso beindruckt wie wir. Doch recht dekorativ, so ein Piratenschiff am Abend vor der Kulisse 🙂 Ganz nebenher haben wir natürlich auch noch den einen oder anderen Blick in die Auslagen der diversen Bernsteinhändler gewagt, bei denen sich vom billigsten Kitsch, über skurile Stücke bis hin zu richtig teuren, mehr oder weniger geschmackvollen Einzelstücken fast alles finden lies. Wie beispielweise auch dieser Brocken im Facettenschliff, der sicher seine 8-9 Zentimeter Durchmesser hatte: Aber alles irgendwie nichts für uns, so dass wir uns beizeiten auf den Rückweg ins Hotel gemacht haben, vorbei am Grünen Tor, wo immer noch da das Leben tobte und diesmal über eine andere Brücke. Riesenräder sind uns in Polen öfter mal begegnet, die scheinen sich ebenso grosser Beliebtheit zu erfreuen wie die allgegenwärtigen Piratenschiffe – sogar, wenn man von ihnen aus lediglich die benachbarten Hauswände zu sehen bekommt.
Drastisch, aber auch skuril diese Warnung an einem Verteilerkasten, die wir  am nächsten Tag noch öfter gesehen haben.
Schön auch der Hinweis auf eine gehaltvolle Tagessuppe, die wir uns aber verkniffen haben angesichts der Tatsache, dass Wodka eher nicht unser bevorzugtes Getränk ist:Und damit endete unser dritter Reisetag, Probeschlafen im Boxspring-Bett war angesagt, voller Vorfreude auf den nächsten Tag, der ganz der Danziger Altstadt gewidmet sein sollte. Vorher aber noch eine letzte Gute-Nacht -Zigarette im Angesicht des beleuchteten Krantores und des ihm umgebenden Panoramas.Das musste dann doch noch sein.

Richtig beeindruckt bin ich nun im Nachhinein von der Qualität der Bilder, die unsere Handys bei diesen Lichtbedingungen produziert haben, in denen ich mit meiner Spiegelreflex keinen Blumentopf mehr hätte gewinnen können. Und deshalb gilt wieder:
Klick aufs Bild, dann wird es grösser 😎

Tapetenwechsel

Das war mal wieder Zeit – nicht nur für ein neues Headerbild, sondern auch für ein neues Design. Mittlerweile war ich nämlich mit dem alten (Independent Publischer 2) nicht mehr ganz so zufrieden, insbesondere, weil das Headerbild durch seine flexible Breite und seinen Abdunklungsfilter immer anders aussah, als ich mir das eigentlich gedacht hatte.
Deshalb der Wechsel auf ein neues Theme (Toujours), das zumindest diesen Nachteil nicht mit sich bringt, wenn ich auch sagen muss, dass auch dies nur eine Kompromisslösung ist, mit der ich nicht vollständig glücklich bin: Aber nun ist es erst mal so, zumindest so lange, bis ich vielleicht doch noch eine bessere Lösung finde.

Das neue Headerbild verdanke ich meiner Liebsten, denn sie sah dieses Motiv in Polen, genauer gesagt bei unserem Besuch in Nove Laski, im Geburtsort meiner Mutter. Der heitere Blick über die Felder, pommersche Weite und gut die Stimmung wiedergebend, die über diesem Ort und unserem Besuch lag.

Tante Edit sagt:

Einige Stunden später gefiel mir der erste Versuch der Umgestaltung dann doch nicht mehr. Also habe ich nochmal Gimp angeworfen und ein wenig nachgearbeitet – das Headerbild umgestaltet und vor allem auch dem Hintergrund eine eigene Note gegeben:Tapetenwechsel010918a So gefällt mir das jetzt besser 🙂

Unterwegs IX

Kleiner Einschub:

Mittlerweile in Danzig und im Hotel angekommen, erwies sich dieses als absoluter Volltreffer, der seinen Preis (doppelt so teuer wie die anderen Unterkünfte der Reise) durchaus rechtfertigte:
(Ja, das Bild ist eine Wiederholung, gehört aber der Vollständigkeit halber nochmal hierher)

In allerbester Lage dicht an der Innenstadt, mit Blick aufs Danziger Wahrzeichen, das Krantor (links am Bildrand)ein Bomben-Zimmer unterm Dach, fein möbliert, inklusive Kochmöglichkeit – nicht nur für einen Morgenkaffee –und superbequemem Boxspring-Bett, in dem wir die nächsten zwei Nächte auch bestens geschlafen haben. Natürlich mit kostenlosem Wlan (wie überall in Polen) und auch sonst noch einigem Pipapo wie der Möglichkeit, ohne Zusatzkosten in die Sauna zu gehen oder andere Wellnessangebote dazu zu buchen.

Lediglich die Dusche war nicht so fein wie die in Leba, da hatte der Monteur bei der Montage wohl eher Zwerge im Sinn. Duschen konnte ich als Full-Size-Mann jedenfalls nur in gebückter Haltung, eingezwängt zwischen Trennwand und Dachschräge.
Frühstücksbuffet kostete extra, aber das war den Preis wert, schaffte es doch in seiner Vielseitigkeit schon mal eine gute Basis für den Tag:Alles in Allem also ein feines Gemach, fast ein wenig „zu fein“ für uns,  aber wir haben uns trotzdem wohlgefühlt, wie man Frau Momo auf diesem Bild ansieht:Sauna und Wellness haben wir aber nicht ausprobiert,  schliesslich wollten wir unsere Zeit  in Danzig ja nutzen, um etwas von der Stadt zu sehen.
Und damit geht es dann morgen im nächsten Beitrag weiter – bzw. wer mag, kann ja schon mal bei der Liebsten nachlesen.

Übrigens habe ich mal alles, was mit unser Polenreise zu tun hat der besseren Übersichtlichkeit wegen  auf einer gesonderten Link-Seite zusammengefasst.
Nur falls jemand lieber chronologisch lesen möchte –  bitte hier vorsichtig drücken

Unterwegs VIII

Von Leba aus sollte es ja nach Danzig gehen, allerdings, so haben wir spontan überlegt, mit einem Abstecher über die Halbinsel Hel.
Als kleinen Ersatz dafür, dass wir es – zumindest in diesem Urlaub –  nicht mehr schaffen würden, auf die frische Nehrung  und nach Masuren zu fahren.
Anlass für dieses Umdenken war zum Einen die am Vortag gemachte Erfahrung, dass wir doch recht viel Zeit im Auto verbringen müssen, um von A nach B zu kommen, viel mehr Zeit als ursprünglich erwartet –  und zum Anderen die Befürchtung, in vielen Küstenorten an der Strecke ähnliches vorzufinden wie in Leba, wo wir am Vortag bei einem kurzen Abstecher in die Stadt mitten im dicksten Touristengetümmel gelandet waren.
Oder wie meine Liebste meinte:

„Dann können wir auch gleich nach Scharbeutz oder Grömitz fahren“

Und diese Befürchtung hat sich auch im Lauf des Tages auf Hel noch bestätigt.
Aber der Reihe nach:

24. August

Gut geschlafen hatten wir, und Kaffee auf der Bettkante gab es dank Wasserkocher im Zimmer und am Vortag gekauften Instantkaffee auch.
Der Tag begann also schon mal nicht schlecht.
Wenn auch das Wetter eher gräulich war und erste Regentropfen fielen, als wir ins Auto stiegen.
Frühstück gab es nicht, hatten wir aber auch nicht bestellt, sondern uns vorgenommen, später unterwegs einen Supermarkt zu plündern und uns selbst zu versorgen, was auch gut funktioniert hat.
Vor uns lagen gute Hundertzehn Kilometer Landstrasse bis zur Spitze von Hel, für die uns Google eine Fahrzeit von etwas mehr als zwei Stunden ankündigte. Tatsächlich ist es dann doch eine gute Stunde mehr geworden, nicht nur weil es richtig zu regnen begonnen hatte, sondern auch, weil wir immer wieder hinter LKWs und landwirtschaftlichen Fahrzeugen fest hingen, die man auf den engen Landstrassen nicht überholen konnte. Dazu kam auch auf Hel selbst noch streckenweise Stop and Go, weil offenbar alle Welt das gleiche Ziel hatte wie wir.
Immerhin sind wir irgendwann angekommen, wobei die teilweise nicht mal hundert Meter breite Halbinsel nicht uninteressant war:
Links Dünen und ein wenig Wald, dann Bahnlinie und Strasse, zehn Meter weiter rechts das Meer – allerdings regenverhangen und mit wenig Aussicht. Teilweise ging es – wo die Halbinsel breiter wurde –  durch dichten Wald und einmal auch durch den  ehemaligen Fischerort Jastarnia, in dem heute Hotel an Hotel steht und sich Campingplatz an Campingplatz reiht.
Der Ort Hel selbst ist auch nicht viel anders:
Am Meer entlang eine überlaufene Einkaufsmeile mit Bernstein- und Andenkenläden im Wechsel, ein paar alte Häuser, die ehemalige Kirche heute ein Museum, dazwischen ein Hafen, dahinter, weiter landeinwärts Plattenbauten, teils mit sichtbarem Renovierungsbedarf.
Sehenswert allenfalls der Blick aufs Meer, der bei dem Wetter aber auch kein grosses Vergnügen darstellte:Ausgestiegen sind wir zwar trotzdem, aber schlussendlich hätten wir uns diesen Abstecher wohl sparen können, denn eigentlich unterschied sich das wenig von Leba und bestätiget im vollen Umfang das, was ich gestern schon schrieb:

„….dass Umwege zwar immer die Ortskenntnis erweitern, deshalb aber trotzdem nicht der beste Weg sind – und dass man Touristenhochburgen auch in Polen besser meiden sollte…..“

Also gings nach kurzem Aufenthalt wieder zurück über die einzige Strasse der Halbinsel –  weiter in Richtung Danzig.
Ab Gdyna (Gedingen) und durch Sopot (Zopot) allerdings nur noch im Schritttempo, weil wir zu allem Übel auch noch mitten in den Wochendendfeierabendverkehr geraten waren.
So haben wir an diesem Tag bei Ankunft in Danzig gut sieben Stunden (für knapp hundertneunzig Kilometer) im Auto gesessen, wofür uns aber das – von zuhause aus gebuchte – Hotel  und ein erster kleiner Rundgang wirklich entschädigten und damit den bisher nicht ganz so schönen Verlauf unseres dritten Urlaubstages ins positive wendeten
Allererste Sahne, Blick auf das Krantor und einen Teil des Hafens und die Innenstadt nur ein paar hundert Meter zu Fuss entfernt 🙂
Doch davon mehr im nächsten Beitrag.

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Unterwegs VII

Am Ende des zweiten Urlaubstages, immer noch in Leba an der grossen Düne, mussten wir ja auch wieder zurück zum Auto.
Und da war es ganz gut, dass wir gleich eine Rückfahrkarte für den E-Bus gekauft hatten und so eine nette Fahrt durch den Wald am Fuss der Düne geniessen konnten, statt zu Fuss die fünf Kilometer zurück zu latschen. Nach einer flüssigen Stärkung – bei so viel Sand auch dringend nötig – verbunden mit einer kurzen Google-Suche nach einem Quartier ging es mit einem kleinen Schlenker zum Sonnenuntergang gucken am Lebasee zurück zum Auto und dann weiter zur Pension.
Die war wirklich nett – Google hatte nicht zu viel versprochen. Ein sauberes, gut eingerichtetes Zimmer, Wlan, Wasserkocher, Kühlschrank und eine Regenwalddusche, unter der sich prima der Sand abspülen lies.230818ziUnd vom Balkon aus Ausicht auf den Hafen, der allerdings ein eher trostloses Bild bot.Was sich in der Folge als kleiner Pferdefuss erwies, denn in der näheren Umgebung gab es nur „Restaurants“ der Kategorie „Touristenglück“ mit viel frittiertem und demzufolge für die Liebste eher ungeeignetem Essen.
Und nein, wir haben nicht in diesem Etablissement gegessen, sondern uns ein anderes ausgeguckt, dass sich aber im Nachhinein auch nicht als besser erwies:
Ostseeflunder, dick paniert und in der Friteuse ausgebacken, dazu ziemlich undefinierbarer“Salat“ aus dem Glas –  das geht mal garnicht…
Wenigstens sah der Hafen mit einbrechender Dämmerung schon etwas  romantischer aus, was das schlechte Essen aber auch nicht wett machen konnte.Also schnell ins Bett und schlafen, bevor es morgen (auch hier im Blog) weiter geht nach Danzig.

Bleibt als Fazit  dieses – bis zum Servieren des Essens – wunderbaren Tages, dass Umwege zwar immer die Ortskenntnis erweitern, deshalb aber trotzdem nicht der beste Weg sind – und dass man Touristenhochburgen auch in Polen besser meiden sollte, wenn man lecker essen will.