Für irgendwas muss es ja gut sein

Vorhin – im Parkhaus beim Biomarkt – sind wir über ein Schild gestolpert, dass wir beide in der Form auch zum ersten Mal gesehen haben:Reservierte extra breite Parkpplätze für ältere Menschen wie mich, nicht allzu weit von den Aufzügen entfernt.
Sicher ein gut gemeintes Angebot und durchaus der Nachahmung wert, so sich denn die anderen Autofahrer daran halten.

Aber dabei dürfte wohl ein ähnliches Problem auftauchen wie mit Mutter-Kind-Parkplätzen, denn solche breiten Parkbuchten sind ja immer ein gefundenes Fressen für die Fahrer extra breiter SUVs, denen sonst ein Verlassen ihrer Fahrzeuge kaum möglich ist, weil die Aussenmasse grösser sind als die Abmessungen der üblichen Stellflächen in Parkhäusern (wie wir auch vorhin beobachten konnten).

Trotzdem:
Ein nettes Angebot der Parkhausbetreiber – das auf alle Fälle 🙂

So war das gedacht :-)

Bastelstunde beendet und die letzten Schrauben fest gedreht – und nebenher noch die Seitenleiste umgebaut: So bleibt das jetzt 🙂
Und nebenher hab ich auch gleich noch ein Plätzchen gefunden, wo ich gelegentlich mal Zitate platzieren kann, die mir vor die Füsse fallen…
Den Anfang macht ein Klassiker, der demnächst wohl mal wieder auf meine Leseliste kommt:
Zeit genug habe ich jetzt ja…..

Grau – Schwarz – Bunt

Nein, ich sitze nicht den ganzen Tag vorm Rechner, sondern beschäftige mich nebenher natürlich auch noch mit anderen Dingen – wie Haushalt, meinem  aktuellen Buch, höre Musik (Klassik!!!) und noch einiges mehr. Dazu mache ich auch immer mal zwischendurch ein kleines Nickerchen.
Nur Computern wäre ja auch nicht gut und kaum das, was der Doktor gesagt hat.

Aber zwischendrin, da mache ich natürlich weiter mit meinem Projekt, unsere gesammelten alten Fotoblogs auf dem neuen Webspace zusammen zufassen.

Dabei bin ich auch – mal wieder – auf einem schon lange Offline gestellten Blog gelandet, den ich seinerzeit mit der Intention begonnen hatte, ihn für meine Fotobasteleien zu nutzen und bevorzugt mit Schwarz-Weiss-Bildern zu bestücken, ein Genre, für das ich immer noch ein besonderes Faible habe.
Damals (2011) schrieb ich:

Hamburg….

Meine Stadt, in der ich mit der Besten Ehefrau von Allen lebe.
Meine Stadt, in der es immer wieder Neues zu entdecken gibt, auch an Orten, an denen ich schon hundert mal gewesen bin.

Und diese neuen Eindrücke halten wir fest, auf mittlerweile schon etlichen tausend Bildern, um sie für uns zu bewahren und ein wenig mit Euch zu teilen.

Auf dieser Seite hier findet ihr Bilder, die etwas anders sind, als die üblichen bunten Postkartenmotive, denn sie zeigen nicht das grosse Ganze, sondern nur kleine Ausschnitte aus dem, was wir entdecken.

Auf Farbe verzichte ich dabei ganz bewusst, auch wenn die originalen Aufnahmen natürlich farbig sind.
Gründe für diesen Verzicht gibt es Einige, allen voran aber den, dass für mich die Schwarz-Weiss-Bildern eine Rückkehr an die Wurzeln meiner Fotoleidenschaft bedeuten:
Damals hab ich meine ersten Bilder mit einer simplen Agfa-Klickauf 18er Rollfilm gemacht und im Schullabor selbst entwickelt und vergrössert.

Sowas prägt natürlich, und dem Charme guter Schwarz-Weiss-Bildern erliege ich heute noch…. wenn auch Farbfotos von einem Sonnenuntergang zugegebenermassen ebenfalls einen grossen Reiz haben.
Aber die wird es hier auf dieser Seite wohl nicht geben 🙂

Nun, dieses Projekt habe ich seinerzeit nicht fortgeführt, andere Dinge waren wichtiger und nahmen mehr Raum ein – aber trotzdem habe ich zwischendurch immer mal wieder mit „farblosen“ Bildern herum gespielt.
Einige davon sind sogar in den aktuelleren Fotoblogs gelandet – bzw. haben als „Zeitreisen“  und in einzelnen Beiträgen auch in diesem Blog hier eine Wiederveröffentlichung erfahren.

Grund genug also, auch diese Bilderserien als Ganzes in unseren neuen Fotoblog zu integrieren und vielleicht ein Anlass, mich mal wieder  mehr mit dem Thema „Schwarz-Weiss“ zu beschäftigen und diese Serie fortzuführen?
Mal gucken….

Auf jeden Fall hab ich hier schon mal einen Link, falls jemanden diese Bilder interessieren:

Grau – Schwarz – Bunt

Und ja.
Es geht mir inzwischen schon deutlich besser 🙂

Oder bei….. ?

… nee, genau da eben nicht!

Da wollte ich  heute doch ganz analog einkaufen und musste mal wieder die Erfahrung machen, dass das schon etwas spezieller sein kann, wenn man etwas spezielles braucht –  in diesem Falle  eine Behausung – sprich Rahmen – für unseren aus Polen eingeflogenen Engel.

„An sich kein Problem“

dachte ich, denn wir werden ja nicht die Einzigen sein, die ein Poster  oder ein Plakat rahmen wollen. Zur Sicherheit habe ich vorher nochmal die grosse Glaskugel befragt und die warf mir alle üblichen Baumärkte als gute Quellen für einen Kauf aus.

Aber ihr ahnt es – Pustekuchen wars.Beim Bauhaus nix – jedenfalls nicht in der Grösse 100×70, wie ich sie brauchte;
bei Obi auch nix – bis auf das Angebot, man könne mir solch einen Rahmen bestellen.Oder ich könne das auch selbst Online machen:

„Sie haben doch sicher Internet?“

Das sei sowieso günstiger, als wenn ich es im Obi-Laden abholen wolle, denn die Online-Preise würden natürlich beim Kauf im Obi-Laden nicht gelten.
Wenn ich dennoch im Obi-Laden abholen wolle, würde so ein Rahmen ungefähr 95 Euro kosten – zuzüglich (interner) Versand und Bearbeitungskosten:

„Wenn Sie online bestellen, bekommen den Rahmen direkt nach Hause geliefert und sparen sich den zweiten Weg hierher!“

Online kostet so ein Rahmen  bei Obi  übrigens 59,90 Euro inklusive Versand. Das hatte ich mir vorher nochmal angesehen.
Fragt sich halt nur, was die Bilderrahmenfachfrau denkt, wie zuverlässig DHL uns beliefert? Denn Lieferung an Packstationen ist bei Obi ausgeschlossen – und somit hätte ich sicher wieder irgendwo in der Weltgeschichte rum kurven müssen, um an meine bestellte Ware zu kommen.

Also nix Obi!

Und nun ?

Der Möbelschwede scheidet auch aus, weil weder Online noch im Laden Rahmen dieser Grösse im Programm sind.
Blieb also noch als letzte Hoffnung der gelbrote Möbeldiscount mit den vier Buchstaben – und da bin ich dann auch fündig geworden – zum Glück!
Und noch dazu deutlich billiger als Online.Also Ende gut – alles gut?

Beinahe jedenfalls!

Denn nun , wo der Engel  seine Behausung bezogen hat, stellt sich heraus, dass er doch nicht gut da hängt, wo wir ihn eigentlich plazieren wollten.Jetzt müssen wir also noch ein anderes Plätzchen für ihn finden….

Frivol

Ob Piotr & Halina damit einverstanden sind, dass ihnen genau gegenüber jetzt ein spärlichst bekleidetes Pärchen auf dem Sofa fletzt?

Man wird sehen.

Immerhin kommen die neuen Nachbarn auch aus ihrer polnischen Heimat und ich denke, da wird man sich schon einig werden…..Uns jedenfalls gefiel das Bild so gut, dass wir es als weitere Erinnerung an unseren Urlaub noch nachträglich haben einfliegen lassen.
Und es macht sich gut, da wo es jetzt hängt, auch wenn wir selbst es natürlich  niemalsnienicht wagen würden, die Kleiderordnung derartig zu vernachlässigen….
😎 😎 😎 Man weiss ja schliesslich nicht, wer alles zuguckt. 😎 😎 😎

Schlafzimmerengel

Da werden wir wohl in der nächsten Zeit mal den Gang zum Möbelschweden antreten müssen, um den passenden Rahmen für diese Dame zu erwerben, die sich nun, fein eingerollt auf dem Weg von Krakau zu uns befindet.Denn schliesslich soll sie mit in unser Schlafzimmer einziehen, um in Zukunft Engelstatt an uns zu vertreten.
Ein paar Tage wird es zwar noch dauern, denn die Reise ist ja lang, also Zeit genug, den nötigen Einkauf zu tätigen …

Wintereinbruch

Der Winter ist da!
Zumindest in einem Treppenhaus in Winterhude, wo seit Tagen dieses Gefährt einsatzbereit vor einer Wohnungstür steht: Schliesslich muss man ja auch Anfang September schon  für alle Eventualitäten vorbereitet sein.
Auch, wenn draussen noch beinahe sommerliche 23 Grad herrschen und von einer geschlossenen Schneedecke nichts zu sehen ist.
Was allerdings noch fehlt, sind die ersten Dominosteine und Lebkuchenherzen in den Geschäften.
Die lassen dieses Jahr wirklich auf sich warten.

Piotr & Halina

Mit Spannung erwartet, sind sie nun wirklich bei uns, unsere neuen Mitbewohner. Leider trotz allerbester Verpackung doch nicht ganz  unversehrt, wie wir feststellen mussten, nachdem wir sie aus zwei ineinander geschobenen Kartons und diversen Schichten von Noppenfolie und anderen Polstermaterialien befreit hatten. Piotr hatte unterwegs einen Beinbruch davon getragen, der sich aber als reparabel erwies und zudem noch ein zusätzliches Pflaster durch eine kräftige Rückerstattung des Verkäufers bekam.

Also alles nicht so schlimm, denn damit passt er ja ganz gut in die Familie.Ich hab ja schliesslich auch schon einige Beingeschichten hinter mir.

Erst mal ausgepackt, ging es dann zum Fotoshooting aufs Sofa – für mich auch gleich eine Gelegenheit, mir die beiden mal in allen Details genauer anzusehen. Schon ziemlich fein, wie die Künstlerin da gearbeitet hat, besonders Füsse und Hände, aber auch Gestalt  und die Gesichter haben wirklich Charakter.

Piotr und Halina – der Name passte einfach besser zu ihr – freundliche, gütige und liebenswerte Menschen, harmonisch bei einander sitzend, zusammen alt geworden und glücklich miteinander.
Ein wenig so, wie ich mir vorstelle, dass es uns auch im Alter gehen könnte….

Ein schönes Plätzchen haben sie auch gleich gefunden – im Glasregal in unserem Wohnzimmer,da, wo wir sie immer im Blick haben – gut gepolstert und sanft beleuchtet, damit sie es bequem und hell haben…

Und ja, ich freue mich riesig über die beiden und darüber, dass sie nun endlich da sind.

Ungeduldig II

Das Paket ist schon mal da – besser einpacken geht wirklich nicht: Darin ist jedenfalls genug Platz  zum Überleben und auch für Reisevorräte, so dass es den Beiden auf dem langen Weg sicher an nichts gemangelt hat.

Nun muss ich noch auf die Liebste warten bis zum auspacken ….
Das Werkzeug dafür liegt schon bereit 🙂

Ungeduldig I

Dann kann ich ja den roten Teppich ausrollen, und schon mal für einen kleinen Begrüssungsimbiss sorgen, denn sie werden sicher hungrig und durstig sein nach der zehn Tage langen Reise im dunklen Karton: Die beiden liebenswerten Alten <3
Weg gekauft von ihrem gemütlichen Schaufensterplatz, werden sie in Zukunft bei uns wohnen als ganz besonderes Andenken an unsere Urlaubstage in Polen und an Kolberg, wo wir sie entdeckt und uns in sie verliebt haben.
Sicher hätten sie auch bequemer reisen können und nicht den langen, mühsamen Umweg über Strykow in Polen und Neuenstein in Deutschland nehmen müssen, wenn wir uns in Kolberg direkt entschieden und ein wenig mehr Geduld gehabt hätten. Auch das hin und her mit der von uns  falsch angegebenen Versandadresse hätten wir ihnen dann wohl erspart..

Aber nun wird alles gut:pui2
Die Beiden sitzen schon im Auto und sind auf dem Weg zu uns!
Gut dass ich heute frei habe um sie direkt in Empfang nehmen zu können.
Nun bliebt nur noch die Frage zu klären, wo sie ihren Ehrenplatz bekommen werden  und wie ihre wirklichen Namen sind.
Denn bei Piotr und Iwonka wird es wohl nicht bleiben, den Namen, die wir ihnen unbekannterweise gegeben haben, weil wir sie noch nicht persönlich kennen lernen durften.

Aber  das wir werden sehen, wenn sie hier sind und wir uns beschnuppert haben.
Darauf freue ich mich wirklich – gleich ist es soweit!

Und bis dahin werden die Liebste – im Büro – und ich – hier zuhause – das Livetracking im Auge behalten, damit nicht noch was passiert….