Rauchzeichen

Viel zu erzählen hatten sich die beiden Herren  – und natürlich wurde auch gleich ein Pfeiffchen zusammen gepafft, als Ludwig (rechts) endlich angekommen war, sehnlich erwartet von Frieder, seinem älteren Bruder: Das wurde aber auch Zeit, denn schliesslich ist es kein Leben für einen ehrbaren Räuchermann, buchstäblich wochenlang in einem dunklen Karton eingesperrt durch die Gegend geschaukelt zu werden, weil der Götterbote auf den letzte Metern kaputte Flügelschlappen hat.

Zwei Wochen hat die Reise nun gedauert und am Ende war auch noch der Laternenarm ab 🙁

Aber gut, dass ich Holzkleber im Haus hatte, so war die fällige Notoperation schnell durchgeführt, bevor ich die Herren einander vorstellen konnte. Danach schmeckten die Pfeiffchen offensichtlich um so besser  – und allgemeine Zufriedenheit  (und weihnachtliche Wohlgerüche) machten sich breit: Der Ärger über Hermes war jedenfalls schnell verflogen.

Trotzdem wäre es wohl besser gewesen, wenn Ludwig, statt mit dem blauen Logistiker zu reisen lieber die gelbrote Konkurenz genommen hätte. Denn im Gegensatz zu Hermes läuft DHL gerade zu einer erstaunlichen Hochform auf. So brauchte in Paket aus der hintersten Ecke des Erzgebirges nicht mal 24 Stunden, während Ludwig, aus der Gegend um Frankfurt kommend, mehr als die zehnfache Zeit unterwegs war.

Woran man übrigens sieht, dass Frieder der Ältere ist?

Nun, dass ist ziemlich einfach: Frieder stammt ja noch aus seeligen DDR-Zeiten und ist um Einiges liebevoller gefertigt:
Man achte nur mal auf die gedrechselten Beine, die Holzmaserung, die bemalte Pfeife, auf seine Grösse und die  Proportionen. Ludwig dagegen ist fast einen Zentimeter kleiner, deutlich schlanker, schlechter lackiert  und auch sonst weniger aufwändig gestaltet. Dem merkt man den Rotstift der freien Marktwirtschaft doch deutlich an, die nach der Wende auch im Erzgebirge eingezogen ist.
Gegen Frieder wirkt er fast ein wenig ärmlich, der Arme:Aber was solls?
Hauptsache, die beiden Kerlchen verstehen sich gut – und das scheint ja der Fall zu sein, auch wenn der eine jetzt im Wohnzimmer rauchen muss, während der andere hier an meinem Schreibtisch wohnt …

Flügellahm

Nicht nur ich hab „Beine“ – nein, auch der „Götterbote“ Hermes hat momentan wohl etwas Probleme mit den Flügelsandalen.Anders jedenfalls kann ich mir nicht erklären, warum sein Abgesandter nicht in der Lage ist, mir endlich das Paket zu bringen, dass schon seit beinahe einer Woche jeden Morgen aus dem Zustelldepot ins Auto geladen  und abends wieder ins Lager gepackt wird: Auch mein Angebot, das Paket selbst aus einem Shop abzuholen, damit dem Sandalenträger die Treppe erspart bleibt fruchtet da nicht.
Was um so erstaunlicher ist, als dass die Liebste im selben Zeitraum auch ein Paket erwartete, welches – mit dem gleichenLogistiker unterwegs – inzwischen anstandlos zugestellt wurde. Zum selben Paketshop – und innerhalb Hamburgs drei Tage unterwegs – aber immerhin ist es angekommen und beweist, dass der Götterbote trotz kaputter Flügellatschen durchaus noch in der Lage ist, seinen Aufgaben nachzukommen.
Wenn auch noch langsamer als ich….

Schade.
denn bisher hatten wir immer den Eindruck, dass die „Blauen“ doch noch um einiges zuverlässiger sind als die „Gelb-Roten“ von der Konkurrenz.

Schade auch, weil damit der Frieder-Bruder Ludwig den ersten Advent in einem dunklen Karton im kalten Lager zubringen muss, statt gemütlich mit seinem Geschwisterkind  zusammen ein Pfeifchen zu rauchen  und dabei Wohlgerüche in unserem Wohnzimmer zu verbreiten.
Kein schöner  erster Advent also für Ludwig…..

Aber was hilft es zu lamentieren?
Da bleibt nur, sich in Geduld zu fassen und abzuwarten – für Ludwig – und für uns.
Irgendwann wird es schon klappen mit der Zustellung und dann wird der zweite Advent um so schöner – hoffentlich 🙂

Bis dahin wünsche ich allen Vorbeilesenden einen wunderbaren ersten Advents-Sonntag!
Und Ludwig das baldiges Ende seiner Gefangenschaft im Karton….

Durchwachsen oder so….

Immerhin hat sich inzwischen meine Stimmung wieder gebessert, die Novembergedanken sind weg, und das ist gut so.
Dafür drängt sich momentan mehr die Frage in den Vordergrund, wie das nun weitergeht mit meinem seit Wochen  deutlich schlechter werdenden Laufen:

Wie die Liebste gestern schon anmerkte, ist es kalt geworden in Deutschland.
Zu kalt nach meiner unmassgeblichen Meinung.

Denn mit jedem Grad,  um das das Thermometer sinkt, steigt momentan mein Verbrauch an Schmerzmitteln, mit denen ich versuche, das Zwicken und Zwacken in meinen Beinen irgendwie im Griff zu halten ( Und ich warte sehnsüchtig auf dem 14. Dezember, an dem ich endlich den Termin für meinen Kontrolluntersuchung habe.)
Arbeiten ohne Pillen und Tropfen geht ja schon länger nicht mehr, aber so langsam komme ich wirklich an die Grenze der Schmerzmitteldosen, die noch halbwegs vertretbar sind.
Je nach Temperatur liege ich inzwischen bei 1500 bis 2000 mg Novalgin, ohne die ich einen Arbeits-Vormittag einfach nicht überstehe.
Selbst damit sind die Schmerzen nicht weg, aber wenigstens halbwegs erträglich. Und Nachmittags brauch ich dann oft noch eine Tablette zusätzlich, denn auch wenn ich nur still zu Hause hocke,  geht es je nach Tagesform nicht mehr ohne Chemie…
Dazu kommen die ständig kalten Füsse, weil die Durchblutung meiner Beine sich bei Kälte ja nicht gerade verbessert –  was wohl  auch mit ein Grund für die sich steigernden Schmerzen ist.

Doll ist das also alles gerade nicht…..

Und so kämpfe ich mit der Überlegung, wie ich die Tage bis zur Kontrolluntersuchung überstehe:

Abwarten, noch mehr  Pillen nehmen und die Zähne zusammen beissen, oder  – was möglicherweise als die bessere Variante erscheint – doch das Gespräch mit meinem Doc suchen und hoffen, dass es ihm gelingt, einen früheren Termin für die Kontrolle zu erreichen.
Notfalls halt auch über den Weg einer stationären Krankenhauseinweisung, wenn das nicht anders geht?

Doch dagegen sträubt sich so einiges in mir.
Denn bisher hoffe ich ja, dass es vielleicht auch ohne diese zweite Lösung geht, zumal es abgesehen von den Schmerzen ansonsten momentan ganz gut läuft.
Sowohl bei der Arbeit, wo ich zu meiner Entlastung permanent eine wirklich gute Schülerin beigeordnet habe, die eine echte Hilfe ist und mit der das Zusammenarbeiten wirklich Spass macht –  als auch in allen anderen Bereichen.

So hat z.B. die Ummeldung des Autos heute ganz problemlos geklappt, die frischen Nummernschilder sind dran,  und es bleibt nur noch abzuwarten, wann das Schreiben von der Staatsanwaltschaft kommt, dass der Täter nicht ermittelt werden konnte.
Pillepalle?
Ja sicher, aber freuen tut es mich doch, dass diese  Geschichte jetzt soweit ausgestanden ist und wir das Auto wieder benutzen können.

Freuen tut mich auch, dass die Liebste nun endlich auch wieder klare Sicht mit einem ordentlichen Monitor hat und damit die Bilder ihres Handys in voller Qualität geniesen kann. Denn ich weiss ja aus eigener Erfahrung, was das für ein Unterschied ist verglichen mit dem Oldtimer, den sie bisher benutzt hat.
Der Oldtimer wird nun also ausgemustert genau wie zwei meiner alten Ebook-Reader, für die es wohl zu meinem Geburtstag Ersatz geben wird….

Nun ist es amtlich

Bei manchen Briefen bekommt man ja erst mal einen Schreck, wenn man die im Briefkasten findet – wie beispielweise gestern,als auf einen Brief alle meine drei Vornamen daraufstanden, denn das hat meisst nichts Gutes bedeutet.

Oder aber wenn ein Brief den Eindruck erweckt, als sei er amtlich gesiegelt.
Dann steigt immer mein Puls auf sportliche 180, mein Blutdruck erklimmt ungesunde Höhen und Schweissperlen bilden sich auf meiner Stirn.

Wie bei diesem Brief, der heute kam und den ich erst ohne Umschlag zu Gesicht bekam, aber auch ohne Brille, so dass ich den Inhalt nicht auf den ersten Blick erfassen konnte.
Dabei war alles gar nicht so schlimm, nachdem ich meine Sehhilfe aufgesetzt und die Inhalte der Briefe zur Kenntnis genommen hatte:

Weder der Brief mit den drei Namen gestern, der ausnahmsweise mal was Gutes bedeutet – noch der Brief mit  dem „Siegel“ von heute, der lediglich den – sehr förmlich formulierten – Mietvertrag für unsere Ferienwohnung auf Zingst enthielt: Also ganz umsonst erschrocken – in beiden Fällen….

Deshalb Puls und Blutdruck wieder runterfahren, den Schweiss von der Stirn wischen, und nun auf ein entspanntes Wochenende freuen – was ich auch allen wünsche, die hier vorbei lesen…

Willkommen :-)

Der 795. Beitrag in diesem Blog  – und doch der erste, der dafür geschrieben wurde 🙂
Denn alle vorhergehenden habe ich aus meinen alten Blog hierher importiert, der nun aufgräumt und sauber durchgefegt in einen Dornröschenschlaf verfallen wird.
100 Jahre – oder mehr ?

Ein gutes Omen für den Neuanfang gab es gerade auch, denn just, während ich diesen Beitrag schrieb klingelte der Paketdienst, um den neuen Engel für unser Schlafzimmer zu bringen: Den habe ich natürlich gleich adopiert und so ziert er nun als Schutzengel die Seitenleiste dieses Blogs.
Ein bisschen verhuscht –  aber das passt ja zu mir 🙂

Überhaupt – Die Seitenleiste!
Ganz weit unten verstecken sich die Links zu den Rss-Feeds und (das ist neu) auch ein Formular für ein Abonnement per E-Mail.
Wer das nutzen möchte ist gerne dazu eingeladen!

Neu ist auch das Impressum samt Kontaktformular  und die Datenschutzerklärung  – beides Dinge, gegen die ich mich lange gesperrt habe, nun aber nötig, weil der Blog ja nicht mehr in Amerika, sondern in Deutschland gehostet ist. Zu finden ist beides entweder ganz unten in der Seitenleiste oder im Header-Menue unter „Rechtliches“…

So, nun aber Ernst beiseite.
Bloggen soll ja Spass machen 🙂
Deshalb ist es selbstverständlich, dass ich so weiter mache wie bisher….

Frivol

Ob Piotr & Halina damit einverstanden sind, dass ihnen genau gegenüber jetzt ein spärlichst bekleidetes Pärchen auf dem Sofa fletzt?

Man wird sehen.

Immerhin kommen die neuen Nachbarn auch aus ihrer polnischen Heimat und ich denke, da wird man sich schon einig werden…..Uns jedenfalls gefiel das Bild so gut, dass wir es als weitere Erinnerung an unseren Urlaub noch nachträglich haben einfliegen lassen.
Und es macht sich gut, da wo es jetzt hängt, auch wenn wir selbst es natürlich  niemalsnienicht wagen würden, die Kleiderordnung derartig zu vernachlässigen….
😎 😎 😎 Man weiss ja schliesslich nicht, wer alles zuguckt. 😎 😎 😎

Piotr & Halina

Mit Spannung erwartet, sind sie nun wirklich bei uns, unsere neuen Mitbewohner. Leider trotz allerbester Verpackung doch nicht ganz  unversehrt, wie wir feststellen mussten, nachdem wir sie aus zwei ineinander geschobenen Kartons und diversen Schichten von Noppenfolie und anderen Polstermaterialien befreit hatten. Piotr hatte unterwegs einen Beinbruch davon getragen, der sich aber als reparabel erwies und zudem noch ein zusätzliches Pflaster durch eine kräftige Rückerstattung des Verkäufers bekam.

Also alles nicht so schlimm, denn damit passt er ja ganz gut in die Familie.Ich hab ja schliesslich auch schon einige Beingeschichten hinter mir.

Erst mal ausgepackt, ging es dann zum Fotoshooting aufs Sofa – für mich auch gleich eine Gelegenheit, mir die beiden mal in allen Details genauer anzusehen. Schon ziemlich fein, wie die Künstlerin da gearbeitet hat, besonders Füsse und Hände, aber auch Gestalt  und die Gesichter haben wirklich Charakter.

Piotr und Halina – der Name passte einfach besser zu ihr – freundliche, gütige und liebenswerte Menschen, harmonisch bei einander sitzend, zusammen alt geworden und glücklich miteinander.
Ein wenig so, wie ich mir vorstelle, dass es uns auch im Alter gehen könnte….

Ein schönes Plätzchen haben sie auch gleich gefunden – im Glasregal in unserem Wohnzimmer,da, wo wir sie immer im Blick haben – gut gepolstert und sanft beleuchtet, damit sie es bequem und hell haben…

Und ja, ich freue mich riesig über die beiden und darüber, dass sie nun endlich da sind.

Ungeduldig II

Das Paket ist schon mal da – besser einpacken geht wirklich nicht: Darin ist jedenfalls genug Platz  zum Überleben und auch für Reisevorräte, so dass es den Beiden auf dem langen Weg sicher an nichts gemangelt hat.

Nun muss ich noch auf die Liebste warten bis zum auspacken ….
Das Werkzeug dafür liegt schon bereit 🙂

Unvermeidlich

Manchmal fügt es sich ja, dass man eine Überschrift gleich für mehrere Beiträge verwenden könnte. So wie bei dieser hier – ergaben sich doch heute im Lauf des Tages gleich mehrere Themen, die man alle mit der gleichen Überschrift abhandeln  – bzw. unter dieser Überschrift in einem Beitrag zusammenfassen könnte.
Und genau das werde ich nun machen:


Unvermeidlich scheint es, dass mein erster Arbeitstag nach dem Urlaub gleich ein dickes Plus für mein Überstundenkonto bringt. Das war immer so und folglich heute auch nicht anders, obwohl eigentlich am Anfang des Tages nur ein ganz normaler Frühdienst mit gerade mal acht Stunden auf meinem Plan stand.
Woraus dann am Ende des Tages ein etwas „kastrierter“ Doppeldienst wurde und sich statt der  geplanten acht Stunden fast elf Stunden  auf meinem Stundenzettel fanden.
Jedenfalls nicht weiter  verwunderlich, weil der Krankenstand in der Firma immer noch recht hoch ist nach der hohen Arbeitsbelastung der Kollegen in den letzten Wochen.
Und logisch, dass wir „Urlaubsrückkehrer“ als erste gefragt wurden, ob wir was zusätzlich übernehmen könnten.
Trotzdem hat dieser erste Arbeitstag nach drei Wochen richtig Spass gemacht und ich habe mich riesig drüber gefreut, wie liebevoll ich von meinen Kollegen und meinen Kunden empfangen wurde.


Unvermeidlich auch, dass die momentan (wann eigentlich nicht?) katastrophale Hamburger Verkehrslage mich auf dem Heimweg auch wieder mal im Stau hat stehen lassen und für die siebzehn Kilometer mehr als eine Stunde Fahrzeit gekostet hat.


Unvermeidlich –  fast wie  erwartet – dass ich morgen mal persönlich bei DHL vorbei gucken muss, um die Schweinerei abzuholen, die in Zukunft unser Schlafzimmer zieren wird:Denn natürlich hat es mit  der Zustellung an meinen Wunschnachbarn mal wieder nicht geklappt – obwohl es positiv anzumerken gilt, dass wenigstens eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten war.


Unvermeidlich weiterhin, angesichts der Chemnitzer Ereignisse  wenigstens ein mal im Leben auf unseren Aussenminister zu hören und vom Sofa hochzukommen, wenn unsere Postings der letzten Tage nicht nur der eigenen Seelenhygiene dienen –  wie die Beste aller Ehefrauen gestern etwas zweifelnd anmerkte – und die Hashtags in unseren Blogs nicht nur Lippenbekenntnisse sein sollen. Denn sonst würde diese bittere Karrikatur wohl ebenso bittere  Realität werden: Also geht es am Mittwoch ganz sicher nochmal auf die Strasse für uns, Überstunden hin oder her

Übrigens: der Maas gefällt mir momentan immer besser. Wenigstens einer, der klare Kante macht.


Unvermeidlich demzufolge auch, dass im Hause Momo gerade der Livestream des Konzertes in Chemnitz läuft und wir uns mehr als nur ein bisschen darüber freuen, dort über 50.000 Menschen zu sehen, die sich nicht nur der kostenlosen Musik wegen auf die Reise gemacht haben, sondern dort sind um zu zeigen:

#wirsindmehr

Das sind die Zeichen, die man gegen das braune Völkchen setzen muss, das meint, hier das Volk zu sein!


Unvermeidlich zum letzten deswegen auch, dass ich mich heute nicht wie geplant nochmal an die Fortsetzung meiner Reiseberichte mache.
Denn schliesslich will ich wenigstens heute Abend in Ruhe ein paar Stunden mit der Liebsten auf dem Sofa verbringen, wenn wir schon Mittwoch darauf verzichten müssen.
Stundenlang vorm Computer hocken ist da nicht….


Und falls jetzt jemand seinen Senf zu meinen Geschreibsel geben will, wird es für sie/ihn unvermeidlich sein, sich eines – oder mehrere- Them(a)(en) auszusuchen, wenn er nicht zu allen etwas tippslen will. 😎

Überkandidelt

Manchmal muss ich doch schmunzeln, wenn ich etwas online bestelle und dann sehe, in welcher Verpackung es ankommt.
Da habe ich schon die dollsten Dinger erlebt, sowohl im negativen als auch im positiven Sinne:
Beispielesweise ein teures, gebrauchtes Objektiv, das quasi nur in Packpapier eingewickelt und mit einem Versandetikett beklebt auf die Reise geschickt wurde, aber glücklicherweise den Transport durch DHL trotzdem unbeschadet überstanden hat, – oder andersrum: eine Motorradplane im riesigen Karton wunderbar weich eingewickelt in Noppenfolie, damit sie garantiert nicht zerbricht 🙂

Die meissten Sachen kommen aber durchaus ordentlich und angemessen verpackt, so dass ich bisher erst einmal einen wirklichen Schaden zu beklagen hatte – der allerdings vom Verkäufer anstandslos ersetzt wurde.

Wobei die Sendung, die ich heute aus der Packstation gezogen habe, wohl eher der zweiten Kategorie zugehörig scheint. Sicher verpackt, aber trotzdem etwas überkanditelt: Ein Umschlag aus stabiler Pappe – so gross, dass darin locker ein dicker Din-A4-Briefpapierblock Platz gefunden hätte, darin eine nochmals gut eingeblisterte, nicht mal daumennagelgrosse Speicherkarte für mein Handy (im roten Kreis).
Passieren konnte da also nichts, und solche grossen Umschläge gehen auch nicht so schnell verloren.
So hat diese Art der Verpackung durchaus auch etwas für sich, auch wenn sie für den winzigen Inhalt wirklich übertrieben scheint

Deshalb war ich in Nachhinein auch ganz froh, die Packstation als Versandadresse gewählt zu haben, denn in unseren Briefkasten hätte der Monsterumschlag wohl nicht gepasst…. und ob unser Postillion deswegen geklingelt hätte, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden.
Solche Sendungen legt er gerne mal einfach offen ins Treppenhaus.
Und da hätte der deutlich sichtbare Absender durchaus Begehrlichkeiten wecken können ( ohne dass ich unsere Nachbarn nun unter Generalverdacht stellen möchte).

Also:
Besser so als anders!