Musik: Neil Young

Manchmal sind die „ollen Kamellen“ doch beser als das , was manche Künstler aktuell auf den Markt bringen.
So auch bei Neil Young, für dessen neues Album „Songs for Judy“ ich mich so gar nicht begeistern kann, obwohl auch live & unplugged gespielt wie das, was ich hier vorstellen möchte:

Unplugged,

erschienen 1993 und für mich immer noch das Mass aller Dinge, was die Musik des Kanadiers angeht.

Selbst wenn er auf dem neuen Album eine Reihe der Titel von damals neu eingespielt hat…. irgendwie klingt das anders, steriler, lustloser und nicht mit soviel Herzblut gespielt und gesungen wie seinerzeit. Eher so nach:

„Wird Zeit, dass ich mal wieder ein Live-Album auf den Markt bringe, rechtzeitig zu Weihnachten“

Deshalb – wenn schon  Niel Young – dann doch bitte das 25 Jahre alte Original.
Daran habe ich mich seit Jahren gewöhnt, so mag ich das  und es ist gut so 🙂

Wie immer:
Spotify? -> Klick auf s Bild 🙂

Musik: Lina Maly

Wirklich gelungen ist das Debutalbum der gerade 21jährigen Lina Maly, das ich eher zufällig entdeckt habe.
Abwechslungsreiche Singer-Songwriter-Musik mit schönen Texten  und mit seinen Arrangements durchaus heraus stechend aus dem Einheitsbrei, der sonst gerade die deutschsprachige Musik dieses Genres prägt.


Nur zu Besuch

Besonders gelungen: die drei Akustik-Versionen am Ende des Albums, die einen wirklichen Hörgenuss darstellen, wobei der nachdenkliche Titel „Schön genug“ mein absolutes Highlight ist.

Wie immer führt ein Klick aufs Bild direkt zu Spotify

Musik: Okke Punt

Viel erfahren kann man im (deutschsprachigen) Netz nicht über Okke Punt, einen holländischen Musiker.
Lediglich das niederländische Wikipedia gibt etwas Auskunft über den Singer-Songwriter, der wohl als Teilnehmer eines Contests dort bekannt worden ist.
Was aber der Qualität seines ersten Albums keinen Abbruch tut, das lediglich seinen Namen trägt:

Okke Punt

Wirklich feine handgemachte Musik, ein wenig Bluses, eine wenig Folk, aber immer gut zu hören, und soweit ich das beurteilen kann, auch mit schönen, auf  Englisch gesungenen Texten.
Reinhören lohnt also.

Zu Spotify wie immer über Klick ausfs Bild 😎

Musik: 17 Hippies II

Die 17 Hippies hatte ich ja schon mal vorgestellt, deshalb erspare ich mir heute eine lange Geschichte. Denn, was ich damals über die Gruppe geschrieben habe, gilt natürlich auch heute noch und auch für ihr neues – sehr hörenswertes – Album

Kirschenzeit

Deshalb nur mal schnell den Link zum Probehören eingefügt:
Zu Spotify gehts wie immer über einen Klick aufs Bild 🙂

Musik: Herbert Grönemeyer

Wie immer bei Herbert Grönemeyer muss ich zwei, drei mal hinhören, bis sich mir sein neues Album wirklich erschliesst. Denn selten wirken diese Alben so aus einem Guss wie seinerzeit die Unplugged– und Live-Alben vom Anfang des Jahrtausends, die ich immer noch für seine besten halte.
Dennoch wirkt auch sein neustes Werk schon beim ersten Reinhören durchaus gelungen, obwohl von Titel zu Titel Tempo und Stil der Musik abrupten Wechseln unterliegen.
Die verbindende Klammer in

Tumult

sind eindeutig die Texte, die  – wie immer bei Grönemeyer – zwischen Nachdenklichkeit, Weltschmerz, Kritik und fast überschwänglicher Freude schwanken, aber trotzdem am Ende ein stimmiges Gesamtbild abgeben, ähnlich wie bei seinem legendären Album  Bochum, mit dem er auch als Sänger wirklich bekannt wurde.
Sehr gelungen sind auf jeden Fall wieder die ruhigeren Stücke, die eigentlich sofort ins Ohr gehen.

Zu Spotify geht es wie üblich über den Klick aufs Bild.

Musik: Niedeckens BAP

Sie können es wirklich noch:

Wolfgang Niedecken und seine Gruppe BAP, ergänzt durch drei Blechbläser und mit Verstärkung durch die Bayrischen Liedermacher Schmidbauer, Kälberer und Ringlstetter liefern hier ein Live-Album ab, das für mich eindeutig zum Besten gehört, was dieses Jahr an Live-Aufnahmen auf den Markt gekommen ist.

Live & Deutlich

Dabei gefallen mir ganz besonders die Neueinspielungen ganz alter BAP-Titel, wie z.B. „Jupp“, „Kristallnach“ oder aber auch des gute alten „Waschsalons“ sowie die Adaptionenen einiger Titel aus dem Programm von Schmidbauer & Kälberer, die im rockigen Gewand noch überzeugender wirken wie die Originalaufnahmen der beiden.
Aber auch kritisches und aktuelles kommt  – typisch Niedecken – nicht zu kurz und wirkt mit den teils aufwändigen Arrangements geradezu bombastisch – z.B. „Vision vun Europa“

Ein Album also, dass sicher seinen festen Platz in der virtuellen Liste meiner Lieblingsmusik finden wird.

Reinhören kann man wie immer auf Spotify, wenn man einfach oben aufs Bild klickt 🙂

Musik: Klaus Hoffmann II

Eher zufällig bin ich über das neue, schon vor einer Woche erschienene Album von Klaus Hoffmann  gestolpert –  was eigentlich merkwürdig ist, denn er  gehört zu den Künstlern, die ich eigentlich immer im Radar habe.
Diesmal aber anscheinend nicht.
Nun gut, aber spät ist nicht zu spät und so kann ich nun ja die Gelegenheit nutzen dieses Album hier vorzustellen:

Aquamarin

Zum Album selbst muss ich eigentlich nicht viel schreiben, denn es ist – kurz gesagt -„typisch Hoffmann“ – Chansons mit leicht französischen Einschlag, fein arrangiert und gut zu hören, mit angenehmen, teils auch kritischen Texten, wie immer voll Liebe auch zu seiner Heimatstadt Berlin.
Und wie auf jedem seiner Alben gibt es auch wieder ein besonderes Highlight –  das Duett „Weit Weit“ mit einer  – leider ungenannten – Sängerin, deren Stimme wirklich gut mit Klaus Hoffmann harmoniert.

Der Link zu Spotify versteckt sich wie immer unter dem Bild

Musik: Gert Steinbäcker

Wie immer das so ist, wenn ich mich an einer Musikrichtung „festgehört“ habe,so auch dieses Mal:

Von S.T.S zu Gert Steinbäcker, dem Mitbegründer und Lead-Sänger der Band:

Und dabei haben es mir besonders die beiden Alben angetan, die nach dem Ende von S.T.S erschienen sind, und die ich ausnahmsweise mal beide gemeinsam hier vorstellen möchte, weil ich mich wirklich nicht entscheiden kann, welches mir davon besser gefällt.

Bilder an der Wand,

erschienen 2010 und einen sehr gereiften, nachdenklichen, aber auch kritischen und Stellung beziehenden Steinbäcker präsentierend, der- ein wenig noch anknüpfend an die S.T.S-Zeiten – nur eigene Lieder singt.
Ein Stil, der sich auch  im 2016 erschienenen Album

JA EH‘

nahtlos fortsetzt, ergänzt durch eine wirklich wunderbare Fassung des alten S.T.S-Hits „Grossvater“, den ich in dieser Fassung mindestens so gut finde wie Wolfgang Niedeckens „Jupp“, ein Lied, dass  ähnlich liebevoll von einem alten Mann und seiner Geschichte erzählt.

Wie immer geht es zu Spotify, wenn ihr auf die Bilder oder  die Links darunter klickt

Musik: S.T.S

Gestern Abend, im Tatort lief kurz vor dem Abspann ein Stück der österreichsischen Gruppe S.T.S, die ich persönlich schon mindestens seit zwanzig Jahren kenne, seit eine Aufzeichnung eines ihrer Konzerte im Spätprogramm des Bayrischen Rundfunks lief.
Gespielt wurden Cover von alten Beatles-Titeln, von Kris Kristophersen und Crosby, Stills & Nash sowie eigene Titel, alles unterlegt mit österreichischen Texten.
Feine Mucke, der ich sofort verfallen war.

Doch leider gibt es von den Herren Steinbäcker, Timischl & Schiffkowitz schon lange nichts Neues mehr, wobei zumindest Gert Steinbäcker und Helmut Röhling (Schiffkowitz)   immer noch Solo unterwegs sind und manche Titel aus der S.T.S-Zeit  im Programm haben.
Der Dritte im Bunde, Günter Timischl, hat sich wohl weitgehend aus dem aktiven Musikgeschäft zurück gezogen und produziert nur noch für andere Musiker.

Trotzdem, die Musik der drei Herren finde ich immer noch gut, und so war der Tatort gestern der Anlass, mal wieder ganz tief in meinem virtuellen Plattenschrank zu kramen und ein Album für eine neue Musikvorstellung auszusuchen 😎

Das Beste von S.T.S

Ein „Best-of“, natürlich, weil es einen guten Querschnitt durch die Lieder von S.T.S enthält – und auch, weil es darauf einen Titel gibt, der für meine Liebste und mich eine ganz besondere Bedeutung hat.
Aber dazu  – vielleicht – mal an anderer Stelle mehr.

Einstweilen wieder der Tipp, dass Euch der Klick auf Bild zum Album bei Spotify führt.